Kardinal-von-Galen-Grundschule Dülmen-Merfeld

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Geändert: 28.09.2016  
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Martin Flügel

 


Die 
Kardinal-von-
Galen-

Grundschule

von A - Z

 

Liebe Eltern,
Ihr Kind besucht oder besucht bald die Kardinal von Galen-Grundschule in Dülmen-Merfeld.
Natürlich ist Ihrem Kind und Ihnen noch vieles neu, was zur Schule und zum Schulleben gehört.
Mit der vorliegenden Informationsschrift, die einen Auszug aus dem Schulprogramm unserer Schule beinhaltet, möchten wir zur Klärung beitragen.
Das gesamte Schulprogramm, das grundlegende pädagogische Zielvorstellungen und Entwicklungsplanungen der Schule beinhaltet, wurde vom Lehrerkollegium, gemeinsam mit den Elternvertretern in der Schulkonferenz erarbeitet und beschlossen.

Wir hoffen, dass wir für Sie das Wichtigste zusammengestellt haben.

Falls Sie feststellen, dass Punkte unklar oder gar falsch sind, oder auch wenn Ihnen wichtige Informationen fehlen, informieren Sie uns bitte.

Mit freundlichen Grüßen

Die Schulkonferenz der Kardinal-von-Galen-Grundschule Dülmen-Merfeld


Der Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schule mit Leitsätzen

Die Grundschule ist für alle Kinder gemeinsame Schulform. In der Grundschule beginnen Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen ihren schulischen Bildungsweg. Deshalb hat die Grundschule den schwierigen Auftrag, dem Anspruch eines jeden Kindes auf individuelle Förderung gerecht zu werden und zugleich allen Kindern tragfähige Grundlagen für weiterführendes Lernen und soziales Verhalten zu vermitteln.

Leitsätze der Kardinal von Galen-Schule

Die Kardinal von Galen-Schule ist eine katholische Grundschule in einem ländlichen Umfeld. Folgende Leitsätze will sie verwirklichen:

1. Sie nimmt ihre Schülerinnen und Schüler ernst und berücksichtigt
ihre jeweiligen Lebensbedingungen.

2. Sie ist nicht nur Unterrichtsstätte, sondern gleichzeitig Lebens-, Lern- und
Erfahrungsraum, in dem die Kinder sich frei und geborgen entwickeln
können.

3. Sie erfüllt ihren Erziehungsauftrag in engem Konsens mit den
Erziehungsberechtigten.

4. Sie fördert jedes Kind nach seinen individuellen Fähigkeiten und schafft
Grundlagen für selbständiges Lernen und soziales Verhalten.

5. Sie vermittelt als Bekenntnisschule Grundsätze des katholischen
Bekenntnisses in Unterricht und Erziehung sowie bei der Gestal-
tung des Schullebens

6. Sie weiß um die Bedeutung des Klassenlehrers als enge Bezugsperson für
das Lernen, die Entwicklung und ganzheitliche Förderung des Kindes.

7. Sie erzieht die Kinder zu Toleranz und zum Verständnis anderer Religionen
und Kulturen. Werteerziehung ist wichtiger Bestandteil jedes Unterrichts.

Arbeitsgemeinschaften
Soweit es die Lehrerbesetzung zulässt, werden den Kindern zusätzliche Lernmöglichkeiten angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig, es erfolgt keine Zensierung. Auf dem Zeugnis wird die Teilnahme bescheinigt. Viele Ags werden auch von Eltern  angeboten:
Zum Beispiel: Kochen – AG, Theater – Musical AG, Werken – AG, Sport - AG, Computer - AG, Schülerzeitung, Plattdeutsch-AG, Modelleisenbahn


Aufsicht

Die Aufsichtspflicht der Schule erstreckt sich auf die Zeit, in der die Schüler am Unterricht oder sonstigen Schulveranstaltungen teilnehmen sowie auf den Schulweg.

Außerschulische Lernorte 
werden regelmäßig in den Unterricht mit einbezogen.
In Merfeld und Umgebung gibt es viele Möglichkeiten, die das Lernen vor Ort interessant machen.Z.B.: Feuerwehr, Polizei, Handwerksbetriebe (Schlosserei, Schreinerei), Bauernhof, Wochenmarkt, Bäckerei, Dülmener Zeitung, Stadtarchiv, Rathaus, Burg Vischering,
Biologisches Zentrum Lüdinghausen.

Beurlaubung 
Es kann vorkommen, dass Sie Ihr Kind aus einem wichtigen Grund vom Schulbesuch beurlauben lassen müssen. In diesem Fall stellen Sie bitte rechtzeitig einen Antrag. Beläuft sich die Beurlaubung auf nur bis zu 2 Tagen innerhalb eines Vierteljahres, genügt ein schriftlicher Antrag beim Klassenlehrer/in. Eine Beurlaubung bis zu 14 Tagen muss beim Schulleiter beantragt werden. Besonders schwierig ist die Unterrichtsbefreiung vor oder im Anschluss an Ferien. Hier muss ebenfalls ein begründeter Antrag dem Schulleiter vorgelegt werden.

Einschulung
Die Einschulung der Lernanfänger wird am 2. Tag nach den Sommerferien vorgenommen. Sie ist für uns ein festliches Ereignis.
Zunächst findet ein Gottesdienst mit den Lernanfängern und deren Eltern statt.
Danach begrüßen alle Schüler die Schulanfänger mit Liedern und Tänzen in der Feierhalle.
Nach der Feier gehen die Klassenlehrer und die ABC Schützen in den jeweiligen Klassenraum.
In dieser Zeit treffen sich die Eltern zu einem informativen Zusammensein.
Für erfrischende Getränke sorgen die Eltern der 2. Klasse.

Elternbesuche im Unterricht
Nach vorheriger Terminabsprache mit dem jeweiligen Lehrer ist es möglich, dass Eltern den Unterricht besuchen.

Elternmitwirkung in der Schule
Eltern können und sollen an den Entscheidungen in der Schule angemessen beteiligt werden. Wir Lehrer sind dankbar, wenn interessierte Eltern die Mitverantwortung für die Erziehungs- und Bildungsarbeit gemeinsam mit uns tragen. Lehrer und Erziehungsberechtigte wirken nach Maßgabe des Schulmitwirkungsgesetzes an der Gestaltung des Schulwesens mit. Die Mitwirkung der Eltern erfolgt in der Klassenpflegschaft, der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz.

Klassenpflegschaft:
Die Zusammenarbeit der Erziehungsberechtigten und der Lehrer wird in der Klassenpflegschaft verwirklicht. Mitglieder der Klassenpflegschaft sind Eltern der Schüler einer Klasse, der Klassenlehrer nimmt mit beratender Stimme teil. Die Klassenpflegschaft wählt in geheimer Wahl aus dem Kreis der Erziehungsberechtigten mit Beginn des Schuljahres für dessen Dauer eine(n) Vorsitzende(n) und eine(n) Stellvertreter(in).
Im Schuljahr sollen 2 Klassenpflegschaftsversammlungen (Elternabende) durchgeführt werden, zu denen der/die Klassenpflegschaftsvorsitzende einlädt. Der/die Vorsitzende bespricht frühzeitig Termin und Tagesordnung mit dem Klassenlehrer.
An diesen Abenden haben die Eltern Gelegenheit, sich über Unterrichts- und Erziehungsfragen auszutauschen. Diese Veranstaltungen sind für eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus wichtig und sollen von den Eltern genutzt werden.

Elternsprechtage
An unserer Schule werden pro Schuljahr zwei  Elternsprechtage angeboten. An diesen Tagen haben die Eltern die Gelegenheit, mit allen Lehrern in Einzelgesprächen über Ihre Kinder zu sprechen.

Entschuldigungen
Sollte Ihr Kind erkrankt sein oder aus einem anderen ernsthaften Grund die Schule nicht besuchen können, benachrichtigen Sie bitte so schnell wie möglich den Klassenlehrer oder den Schulleiter.
Das sollte möglichst vor 8.00 Uhr geschehen und kann auch telefonisch erledigt werden.
Es kann immer mal vorkommen, dass Kinder Läuse haben. Teilen Sie dies bitte umgehend mit, damit wir die anderen Eltern informieren können.

Ferientage
Zusätzlich zu den offiziellen Ferien gibt es in jeder Schule die Möglichkeit, drei oder vier weitere Tage als Ferien zu nutzen. Wir schließen uns hierbei mit allen städtischen Schulen in Dülmen gleich. In der Regel sind Rosenmontag, und die Freitage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam frei.


Fernsehen
Fernsehen kann viel Spaß machen. Wir stellen aber immer wieder fest, dass viele Kinder sehr viel sehen und oft sind Sendungen dabei, die für Kinder nicht geeignet sind. Vor allem das Fernsehen vor der Schule belastet Kinder oft sehr und stört dann auch ihre Konzentration.

Förderunterricht
Förderunterricht soll allen Kindern zugute kommen. Seine hauptsächliche Aufgabe ist es, Lernschwierigkeiten und Lernlücken zu beheben.
Allerdings kann er auch Kindern, die Schwierigeres bewältigen möchten und wollen, entsprechende Zusatzangebote bieten.
Förderunterricht wird zum Teil im Klassenverband, zum Teil in kleinen Gruppen des Klassenverbandes und zum Teil übergreifend für die jeweiligen Parallelklassen erteilt. Da es um eine individuelle Förderung geht, kann die Gruppenzusammensetzung variieren.

Förderverein

Der Förderverein unsrer Schule wurde 2001 gegründet. Er leistet gute Arbeit zum Wohl unsrer Schule. Sie können den Verein mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Schulkonferenz ist es dem Verein möglich, Wünsche zu erfüllen, die die Kassen der Stadt sonst nicht ermöglichen. Im Herbst lädt der Verein zu einer Jahresversammlung ein. Im Sommer wird gemeinsam mit der Schule ein Fest unter unterschiedlichen Schwerpunkten organisiert.

Frühstück
Wir versuchen alle auf eine gesunde Ernährung in der Schule zu achten. Zu einem normalen Frühstück gehören daher keine Süßigkeiten. Bei Geburtstagen können wir Ausnahmen machen. Zum Frühstück kann Ihr Kind Kakao, Vanillemilch, Erdbeermilch oder Milch bestellen. Es wird monatlich bestellt. Die Preise erfahren Sie über den Klassenlehrer.

Hausaufgaben

Hausaufgaben ergänzen die Arbeit in der Schule. Hausaufgaben sollten regelmäßig, vollständig und selbständig erstellt werden. I
n den Klassen 1 und 2 sind hierfür 30 Minuten vorgesehen, in den Klassen 3 und 4 dann 60 Minuten. 

Hitzefrei

Grundschulkinder dürfen laut Erlass des Kultusministers nicht ohne Information der Eltern  vorzeitig nach Hause entlassen werden.
Sollte es sehr warm sein, müssen Eltern damit rechnen, dass die Kinder Hitzefrei bekommen und nach der 4. Schulstunde nach Hause entlassen werden. 

Jahresablauf
- 1. Schultag: Vorbereitung der Einschulungsfeier
- 2. Schultag: Einschulungsfeier
- In den ersten Schulwochen:
  Erste Elternpflegschaftsversammlung/ Wahl der Elternvertreter/
  Sitzungen der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz
- November: Martinszug
- Erster Elternsprechtag
- Die Eltern der 4. Klassen werden über weiterführende Schulen informiert.
- Montags nach den Adventssonntagen: Adventssingen
- Dezember: Klasseninterne Nikolausfeier und abschließende Weihnachtsfeier
  aller Klassen am letzten Schultag.
- Individuelle Beratung der Eltern für die Schüler der 4. Klassen
  (Beratungsgespräch)
- Karnevalszeit: Karnevalsfeier Freitag vor Rosenmontag
- Vor oder nach den Osterferien: Zweiter Elternsprechtag
- Sommer: Bundesjugendspiele, Musicalaufführung, Aktion Sportabzeichen
- Schuljahresende: Verabschiedung der 4. Klassen im Rahmen einer Feier.
- Je einmal im Jahr: Ausflüge, Wanderungen, Klassenfeste, Unterrichtsgänge je
  nach Altersstufe und Bedarf.

Karneval
Karneval wird bei uns am Freitag vor Rosenmontag gefeiert. Wir beginnen mit einem Wortgottesdienst in der Kirche. Danach feiern wir in den Klassen oder auch mit Schülern in der Eingangshalle. Alle dürfen verkleidet zur Schule kommen.

                 
Lehrerfortbildung
Im Sinne der Qualitätsentwicklung bildet sich das Lehrerkollegium kontinuierlich fort. Lehrerfortbildung findet personenbezogen und systemisch statt.
Im Rahmen der personenbezogenen Fortbildung besucht ein Mitglied amtliche oder amtlich anerkannte Fortbildungsmaßnahmen, die von persönlichem Interesse oder dienstlich notwendig sind. Bei der nächstfolgenden Konferenz werden dem Kollegium die Inhalte und Materialien vorgestellt und deren Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. 
Bei kollegiumsinternen, ganztägigen Fortbildungsveranstaltungen kooperiert die Kardinal-von-Galen –Grundschule eng mit den Grundschulen in Rorup; Hausdülmen und Hiddingsel.

Lesen
Lesen werden Ihre Kinder in der Schule lernen. Die Stadtbücherei bietet viele Lesestoff an, damit dieses Interesse gefördert wird. Auch das Vorlesen durch die Eltern motiviert Kinder und macht auch noch den älteren Kindern viel Spaß.
Mit Hilfe des Computerprogramms „Antolin" können die Kinder zu Hause oder in der Schule Fragen zu Büchern beantworten, die sie gelesen haben.

 

Martinszug
Jeweils rund um den Martinstag, dem 11. November, findet in Merfeld seit Jahrzehnten ein Martinszug statt. Er wird von der Schule organisiert und durchgeführt.
Schon morgens treffen sich alle Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen in der Antoniuskirche. Hier findet eine Martinsfeier statt.
Ab 17.30 Uhr wird St. Martin hoch zu Ross auf dem Schulhof begrüßt. Dann setzt sich der Zug in Bewegung. Eine Stadtkapelle unterstützt die Kinder beim Singen der Martinslieder. 
Der Zug endet auf dem Schulhof, wo die Kinder eine leckere gebackene Martinsgans erwerben können. Am Getränkestand, organisiert von der Schulpflegschaft, können die Teilnehmer den Abend ausklingen lassen.
Der Erlös der Sammelaktion, die anlässlich des Martinszuges von den Kindern der 4. Klasse durchgeführt wird, kommt einem guten Zweck zugute.

Medienkonzept
Unsere Schule hat ein Medienkonzept erarbeitet, das gewährleistet, dass alle Schüler in den Genuss eines Medienunterrichts kommen. So sollen alle das Internet kennen lernen und verschiedene Arten von Lernsoftware für sich nutzen. 

Projekttage
An den Projekttagen ist vieles anders als sonst. Lehrer und Schüler bearbeiten einige Tage lang ein gemeinsames Thema, das von unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet wird.
Die Klassenverbände werden aufgelöst. Es ergeben sich jahrgangsübergreifende Gruppierungen, die nach Interessen zusammengestellt werden. Die Betreuer der Projekttage sind in der Regel die Lehrer. Die Mithilfe der Eltern bei der Durchführung der Projekte ist erwünscht. Am Ende der Projekttage stellen alle Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vor.
Projekttage sollen einmal im Halbjahr stattfinden.

Radfahrprüfung
Im 3. Schuljahr nehmen alle Kinder an der Radfahrprüfung teil.
Im Rahmen des Sachunterrichts werden die Schüler intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Die praktischen Übungen finden im öffentlichen Straßenverkehr mit Hilfe der Eltern und der Polizei statt. Die theoretischen Kenntnisse werden mit Hilfe eines Testbogens geprüft.
Bei der praktischen Prüfung befahren die Kinder eine vorgegebene und bekannte Strecke im öffentlichen Verkehrsraum des Stadtbezirks unter Aufsicht der Polizei.
Wer die theoretische Prüfung bestanden hat, erhält den Radfahrausweis.

             

Radfahrtraining in den Klassen 1 und 2:
Die Schüler und Schülerinnen dieser Altersgruppe nehmen in zunehmenden Maße als Radfahrer am Straßenverkehr teil.
Den steigenden Unfallzahlen soll durch ein Radfahrprogramm begegnet werden. Dieses Programm wird in den Klassen 1 und 2 als Teil der Verkehrserziehung angeboten und orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten. Die fahrpraktischen Übungen finden unter Anleitung der Lehrer im "Schonraum" Schulhof statt.

Rechte und Pflichten
Alle Kinder haben das Recht auf Achtung und Würde. In einer offenen Lerngemeinschaft, die auf gegenseitigem Vertrauen beruht, kann über Stärken und über Schwächen gesprochen werden, mit dem Ziel, dass alle Kinder, gerade auch solche mit großen Schwächen, Akzeptanz und Achtung finden.

Alle Lehrerinnen und Lehrer sind sorgsam bemüht, die positiven Verhaltenweisen der Kinder zu würdigen und diese Verhaltensmuster somit auch zu stärken und zu festigen. Stellen sie Defizite fest, so geben sie Hilfen zur Entwicklung und zum Ausbau. Positive Verhaltensmuster zeigen sich in den zwischenmenschlichen Beziehungen ebenso wie im Arbeitsverhalten und im eigenverantworteten Lernen.

Eine Lerngemeinschaft (Schulklasse) ist eine Mikrogesellschaft auf Zeit. In einer demokratischen Gesellschaft kann keine Gruppe ohne auf Konsens beruhenden Regeln existieren. Es ist Aufgabe der Klassenlehrer, gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Kindern, Regeln des Zusammenlebens zu entwickeln. Diese Regeln sollen möglichst bald auch im Klassenraum schriftlich präsent sein, damit Fach- und Vertretungslehrer ihre Kollegen in ihrem Erziehungsauftrag „regelrecht" unterstützen können.

Regelwidrigkeiten sind Gegenstand von Klassengesprächen oder auch Zwiegesprächen, die das Ziel verfolgen, Einsichten zu entwickeln und dadurch das Einhalten von Regeln zu erleichtern. Sanktionen können leicht das Gegenteil bewirken. Sie sollten als pädagogische Maßnahme nur dann ausgesprochen werden, wenn von einer positiven Wirkung ausgegangen werden kann.

Klassendienste sind Dienste für die eigene Klassengemeinschaft und somit auch Dienste für andere. Sie sollen von den Kindern gewissenhaft und eigenverantwortlich ausgeführt werden. Genauso, wie zunächst jedem Kind jeder Dienst übertragen werden kann, können aber auch im Laufe der Zeit besondere Neigungen und Fähigkeiten der Kinder berücksichtigt werden. Es bietet sich an, einen Klassendienstplan aus den gleichen Gründen und ähnlich wie Klassenregeln zu veröffentlichen.

Schuleingangsphase
Mit dem Schuljahr 2005/06 sollen alle Schule eine Schuleingangsphase einrichten. Unsere Schulkonferenz hat beschlossen, diese Phase in jahrgangsbezogenen Gruppen zu führen. Dennoch erfüllen wir sämtliche Bedingungen der Schuleingangsphase, da alle Kinder ein individuelles Förderprogramm erhalten.

Schulgottesdienste
Fester Bestandteil unseres Schulprogramms sind seit Jahren die Schulgottesdienste. In der Regel finden sie an jedem letzten Tag vor den Ferien statt.
Sie werden von Lehrern in Absprache mit dem Pastor vorbereitet. Bei der Durchführung werden die Schüler beteiligt.

Schulgebäude
Die Kardinal von Galen-Grundschule in Merfeld ist als eine einzügige Grundschule konzipiert. Es gibt hier: 5 Klassenzimmer (2 mit Gruppenraum),  1 Feierraum, 1 Turnhalle und entsprechende Funktionsräume wie Lehrerzimmer, Schulleiterzimmer, Sekretariat, Elternsprechzimmer und Lehrmittelräume.

1951 entstand der "Altbau" mit den beiden Mehrzweckräumen, der Aula und dem Teil, der heute als Kindergarten genutzt wird.

1965 wurde der Neubau an der Rekener Str. errichtet mit 4 Klassenräumen,, Toiletten, Hausmeisterraum und Gymnastikhalle.

1983 erweiterte man die Gymnastikhalle zu einer Turnhalle.

2005 wurde die alte Lehrerwohnung für unserer Übermittagsbetreuung umgestaltet

2010 wurde ein Teil der Schule dem Kindergarten überlassen. Dafür bekam die Schule die obere Etage im Altbau komplett. Hier befinden sich nun die Übermittagsbetreuung mit insgesamt acht Räumen, die Lehrküche, der Sachunterrichtsraum, der Musikraum, der Fernsehraum und die Schülerbücherei. 

Schulfest
Regelmäßig veranstaltet unsere Schule ein Schulfest. Dieses fröhliche Miteinander ist geprägt durch intensive Zusammenarbeit von Eltern und Kollegium. Ohne die elterliche Mitarbeit wären die vielfältigen Spiel- und Darstellungsmöglichkeiten, sowie die Stände für das leibliche Wohl nicht zu bewerkstelligen. In der Regel finden die Feste in Kooperation mit dem Förderverein statt.

Schulhof
Auf dem Schulhof gibt es viele Spielmöglichkeiten. Neben den üblichen Klettergeräten können die Kinder Tischtennis, Schach oder Fußball spielen. Zudem stehen zwei Balltrainergeräte zur Verfügung. Im grünen Klassenzimmer kann neben Fußball auch Wikingerschach oder Krickett gespielt werden.

Schullaufbahnberatung - Übergang zu den weiterführenden Schulen
Um den Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schule Hilfe und Beratung anbieten zu können, stellt die Grundschule einige Termine zur Verfügung

Eine gute Hilfe für die Eltern ist die allgemeine Information durch die Grundschule, die für die 4. Klasse angeboten wird. Im vertrauten Kreis der Grundschule werden Fragen der Eltern zu den weiterführenden Schulen beantwortet, so dass die Betroffenen klare Vorstellungen von den Lernangeboten und Lernanforderungen sowie den Abschlüssen und darauf aufbauenden Weiterbildungswegen der vier Schulformen im Sekundarbereich I bekommen.

Beim "Allgemeinen Elternsprechtag" und beim Beratungsgespräch (Januar), wird im Einzelgespräch die weitere Schullaufbahn des einzelnen Schülers besprochen.

Im Februar melden die Erziehungsberechtigten die Schüler für eine Schule, der von Ihnen gewählten Schulform und Schulart an, nachdem sie mit dem Haöbjahreszeugnis eine schriftliche Empfehlung der Klassenkonferenz erhalten haben. Die aufnehmende Schule unterrichtet die Grundschule über die Anmeldung.

Schulprogramm
Was Sie hier lesen, sind Auszüge aus unserem Schulprogramm, wenn Sie über diese Zeilen hinaus Interesse am Schulprogramm haben, wenden Sie sich einfach an den Schulleiter, der Ihnen weitere Einzelheiten nennen wird.

Schulwanderungen und Schulfahrten
Schulwanderungen und Schulfahrten bereichern das Schulleben an unserer Schule. Die Klassenlehrer/innen beziehen außerschulische Lernorte in ihren Unterricht mit ein, damit die Kinder ihren Heimatraum besser kennen lernen und die Lernfreude gesteigert wird.
Ein besonderes Erlebnis für die 4. Klassen ist der mehrtägige Aufenthalt in einer Jugendherberge. Die Kinder machen wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Mitschülern und Lehrern.

Schwimmunterricht
Er findet an unserer Schule im 3. Schuljahr statt. Die Kinder fahren einmal wöchentlich mit dem Bus zum Hallenbad und werden von dort auch wieder abgeholt. Einmal im Jahr wird ein kosten- pflichtiger Schwimmkurs für Nichtschwimmer angeboten. So gelingt es uns meistens, dass fast alle Kinder vor dem dritten Schuljahr bereits das Seepferdchen gemacht  haben.

Sekretariat
Unsere Sekretärin Frau Gelschefarth ist dienstags und donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zu erreichen. 

Sportfeste
Gegen Ende des Schuljahres werden die Bundesjugendspiele auf dem Sportplatz der Sportfreunde Merfeld durchgeführt.
An den Wettkämpfen im Laufen, Weitsprung und Weitwurf nehmen die Schüler der aller Klassen teil. Die Kinder der Klasse 1 und 2 erhalten Teilnehmerurkunden.
Nach Auswertung der Punkte erhalten die Kinder Sieger- und Ehrenurkunden. Das Sportfest wird durch Spielangebote ergänzt.
Diese vielfältigen Angebote sollen dazu beitragen, dass alle Schüler/innen Spaß haben und Erfolge erzielen.
Die Durchführung und Vorbereitung der Sport- und Spielfeste liegt in der Hand der Lehrpersonen und der Eltern.                  

Vielseitiger Mannschaftswettbewerb
In jedem Frühjahr findet ein vielseitiger Mannschaftswettbewerb mit der Grundschule Hiddingsel statt.
An diesem Tag wird jahrelang gepflegte Kooperation von 2 Grundschulen dargestellt. An mehreren Ausdauerstationen wird gesprungen, geworfen und gelaufen. Mannschaftsspiele beenden die sportliche Begegnung.
Die Veranstaltung vermittelt umfassende Bewegungs- und Spielerfahrungen, weckt Spontaneität und Freude bei den Kindern und leistet somit einen Beitrag zur Gesundheitserziehung.
Gleichzeitig öffnen sich auf diese Weise unsere Grundschulen nach außen.

Übermittagsbetreuung

Seit dem Schuljahr 2005/06 gibt es bei uns eine Übermittagbetreuungsgruppe. Die Kinder können von 11.45 Uhr bis 17.00 Uhr betreut werden. Zur Zeit nehmen 45 Kinder teil. Für etwa acht bis zehn Kinder steht eine Betreuerin zur Verfügung. Neben der Betreuung der Hausaufgaben gibt es Sport- und Bastelangebote, Theaterspiel und gegen eine Gebühr Schwimm- und Reitunterricht.
Selbstverständlich bekommen die Kinder auch ein warmes Mittagessen. Fragen Sie bei Interesse beim Förderverein oder in der Schule nach!

Unfallversicherung
Für Ihr Kind besteht bei Schulantritt eine Unfallversicherung.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht nur auf den Unterricht, sondern auch auf die Pause, den Schulweg und alle schulischen Veranstaltungen (Sportfeste, Besichtigungen, Wanderungen usw).
Auf welche Weise der Schulweg zwischen Unterrichtsort und Wohnung zurückgelegt wird, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, ist für den Versicherungsschutz belanglos.
Wenn Ihr Kind einen Unfall hat, (etwa auf dem Schulweg) benachrichtigen Sie bitte sofort die Schule. Sie unternimmt dann von sich aus alles Notwendige, um die zuständigen Stellen zu informieren.
Hat Ihr Kind in der Schule einen Unfall, werden sie selbstverständlich so schnell wie möglich benachrichtigt.

Weihnachten
An unserer Schule finden an den Montagen nach den Adventssonntagen Adventsfeiern statt.
Alle Kinder und Lehrer versammeln sich zu Beginn des Unterrichts in der Feierhalle um den großen Adventskranz.
Wir singen und musizieren gemeinsam. Die Kinder tragen Gedichte vor, es werden kleine Weihnachts- und Adventsgeschichten vorgelesen.
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien findet eine Adventsfeier für alle Kinder in der Feierhalle statt.
Jede Klasse trägt durch eigene Beiträge zum Gelingen der Feier bei.

Zeugnisse
Die Schüler der Klassen 1 und 2 erhalten jeweils zum Ende des Schuljahres Zeugnisse, die Schüler der 3. und 4. Klassen zum Schulhalbjahr bzw. zum Ende des Schuljahres.
Die Zeugnisse der Klasse 1 und 2 enthalten keine Noten, sondern Aussagen über die Lernentwicklung im Arbeits- und Sozialverhalten sowie in den Lernbereichen/Fächern.
Im 3. Schuljahr bestehen die Zeugnisse aus einer Kombination dieser Aussagen und Zensuren.
Die Zeugnisse der 4. Klassen enthalten nur Noten.
Die Zeugnisse werden im Laufe der letzten Unterrichtswoche des Schulhalbjahres ausgegeben.
Die Erziehungsberechtigten erhalten immer die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.


Zum Abschied
Zum Abschluss der Grundschulzeit feiern Schüler, Eltern und Lehrer ein gemeinsames Fest. Wir entscheiden von Jahr zu Jahr, in welcher Form gefeiert wird.
Am letzten Schultag verabschieden sich alle Schüler und Lehrer der Klassen 1 - 3 von dem 4. Schuljahr mit kleinen Darbietungen.
Die 4. Klasse selbst lässt etwa mit kleinen Sketchen, Liedern oder in einem Theaterstück ihre Grundschulzeit Revue passieren. Im Anschluss daran findet ein gemeinsames Frühstück von Eltern, Lehrern und Kindern statt.
Die Eltern der Viertklässler sorgen für das leibliche Wohl, während Eltern aus der 3. Klasse bei der Bewirtung helfen. Oft organisieren die Eltern der 4. Klasse zum Ende des Schuljahres ein privates Abschiedsfest für die Schüler ihrer Klasse.
Zu diesem Fest werden der Klassenlehrer und die Fachlehrer der jeweiligen Klasse eingeladen.